Sicherheitsgefährdungen
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Der sichere Betrieb dieser Gasfeuerstätte ist durch fortschreitende Korrosion in Frage gestellt. Abgase werden in den Verbrennungsraum gesaugt, bedingt durch Sauerstoffmangel nimmt der Kohlenoxidgehalt (CO-Gehalt) in den Abgasen ständig zu. Bei Abgasaustritt in den Wohnbereich besteht akute Vergiftungsgefahr. - Dieser Mangel wurde bei einer regelmäßigen Abgaswegeüberprüfung festgestellt.
Die Abgasanlage ist durch kondensierende Abgase durchfeuchtet. Das
durchnässte Mauerwerk entzieht den Abgasen zusätzlich Wärme. Die
einwandfreie Ableitung der Abgase ist nicht gewährleistet, es fehlt die zur
thermischen Abgasabführung erforderliche Abgastemperatur.
In den Geschossen oberhalb des Kellers tritt Feuchtigkeit in den Wohnbereich.
Gesundheitsgefährdungen entstehen durch Schimmelbildung und möglichen
Abgasaustritt.
Dieser Mangel wurde nach einem Austausch des Heizungskessels festgestellt.
Dieses in einen vorhandenen Schornstein zur Abführung der Abgase einer neu errichteten Gasfeuerstätte eingebaute Edelstahlrohr wurde zu sehr gestaucht. Der erforderliche freie Querschnitt ist nicht vorhanden. Es besteht die Gefahr von Abgasaustritt an der Gasfeuerstätte. Zudem ist durch den unsachgemäßen Einbau die Lebensdauer des Innenrohres gemindert. - Dieser Mangel wurde bei einer Besichtigung der neu erstellten Anlage festgestellt.
Der Siphon an dieser Abgasanlage wurde nicht angeschlossen, aus dem Siphon tropft bei vorhandener Abgaskondensation Wasser. Beim trockenen Betrieb können Abgase in die Wohnung gelangen. Durch ein Anreichern der Raumluft mit Abgasen entstehen Gesundheitsgefährdungen. - Dieser Mangel wurde bei einer Besichtigung nach dem Umbau der Feuerstätte und der Abgasanlage festgestellt.
Im Zuge einer Fassadensanierung wurden vier, senkrecht über Dach
geführte Abgasleitung an einem viergeschossigen Gebäude abgebaut - die
Feuerstätten wurden weiter betrieben.
Es bestand die Gefahr von Vergiftungen durch in die Fenster einströmende
Abgase, die Gesamtnennwärmeleistung der Feuerstätten beträgt ca.
100 KW.
Zum Zeitpunkt der Aufnahme war nur eine der vier Feuerstätten in Betrieb.




